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In der zweiten textilen Veranstaltung gabe es zunächst einige didaktische Impulse zum Thema Oberteile aus Maschenware. Wir stellten unsere Ideen vor, wie wir die ersten Lektionen zum Thema gestalten würden. Hier einige Möglichkeiten, die genannt wurden: - Oberteile von den Schülern mitbringen lassen - Dann sortieren lassen nach verschiedenen Kriterien: z.B. Material, Farbe, Konstruktionsart, Gestaltungselement... - Rechercheaufträge stellen (Geschichte von Maschenware, Herstellung von Maschenware, was sind momentane Trends...) - zählen lassen: Wieviele Pullis hast du zuhause, wieviele Jeans... - Ein Kleidungsstück einer anderen Person bewerben: "Ich finde diesen Pulli super, weil..." (Sichtweise einer anderen Person kennen lernen, Perspektivenwechsel) Bei der Gestaltung des Oberteils ist es wichtig darauf zu bestehen, dass die SuS mehrere Entwürfe machen und sie danach begründen zu lassen, warum sie sich für welche Gestaltung entschieden haben. Generell geht es darum, sich über die einzelnen Aspekte bewusst zu werden und bewusste Entscheide zu fällen und diese dann auch gegenüber Anderen begründen zu können. Anschliessend gab es dann noch diverse fachliche Inputs zum Thema Saumverarbeitung/Randabschlüsse. Caroline zeigte uns, welche Möglichkeiten man mit der normalen Nähmaschine hat (Wabenstich, Doppelnadel mit normalem Geradeausstich, Kurvenstich), so dass es eine elastische Naht gibt. Ausserdem erklärte sie uns noch einige Dinge zum Thema hoch/tief eingesetzte Ärmel, Zuschnitt, Nahtzugaben usw.
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AutorMatthias Winghardt, Jahrgang 1973, arbeitet als Lehrer in Rapperswil-Jona, CH. Archiv
September 2022
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