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Am Muttertag (!!!) waren Tom und ich bei mir an der Schule. Wir haben die restlichen Teile aus den Schnittmustern ausgeschnitten und dann die ersten Nähte genäht. Wir sollten ja alles zuerst mit einem Geradeausstich 4mm nähen, um anschliessend die Passform überprüfen zu können und ggf. noch Anpassungen machen zu können. Ein weiterer Grund ist sicher auch, dass man die Messer der Overlockmaschine schützen möchte. Stecknadeln sind daher an der Overlockmaschine tabu. Im Gegensatz zum ersten Zuschnitt an der PHZH habe ich dieses Mal die Teile mit einer Kreide angezeichnet und dann das Schnittmuster weggenommen. Dadurch konnte ich wesentlich besser zuschneiden, da nicht immer das Papier im Weg war (bei mir war ja die Nahtzugabe schon ins Schnittmuster integriert und ich hätte direkt am Papier entlang schneiden müssen). Statt Stecknadeln habe ich Unterlegscheiben zum Beschweren benutzt. Das ging sehr gut. Danach ging's ans Nähen. Das hat mir wesentlich besser gefallen, wahrscheinlich da ich mich hier schon sicherer fühle. Beim Zuschneiden war ich immer unsicher, wie genau das Ganze sein muss. Im Nachhinein war die Sorge völlig unbegründet. Die Teile passten wunderbar zusammen. Die Idee mit den Knipsen finde ich sehr hilfreich, so merkt man sofort, ob man das richtige Teil am richtigen Ort hat.
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AutorMatthias Winghardt, Jahrgang 1973, arbeitet als Lehrer in Rapperswil-Jona, CH. Archiv
September 2022
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