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Fünfte Veranstaltung 04.11.2021

3/11/2021

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​Am Donnerstag war die fünfte Veranstaltung und ich startete mit der Produktion meines Etuis. Zuerst schnitt ich die Teile aus dem Stoff aus. Ich wollte einmal den Rollcutter ausprobieren, und nachdem ich gecheckt hatte, dass es da einen Klingenschutz gibt, den man wegschieben muss, gings dann auch ganz gut 😉. Beim Rollcutter muss man gut aufpassen, dass das Lineal nicht verrutscht, sonst schneidet man in den Stoff hinein. Gott sei Dank ist mir das Lineal nach aussen verrutscht und nicht nach innen.
Nach dem Aussschneiden war klar, dass ich die Lasche aus einem anderen Material machen musste, da der Stoff zu arg ausfranst. Deswegen habe ich im Lager geschaut und ein elastisches Band in der richtigen Breite gefunden. Dieses leider etwas zu dicke Band sollte mir später noch Probleme bereiten.
Anschliessend gings ans Versäubern des Stoffes, damit er nicht ausfranst. Dies machte ich mit einem Zickzackstich. Das ging ganz gut, allerdings zieht der Zickzackstich immer ein wenig nach innen, so dass die Form nicht mehr ganz so rechteckig war wie am Anfang. 
​Nach dem Versäubern gab es den zweiten Teil von Katrins Vortrag zur Materialkunde. Nachdem es vergangene Woche um die Fasern ging, erzählte sie heute, wie die Fasern zu Garnen und schliesslich zu textilen Flächen verarbeitet werden. Es ist schon toll, dass wir mit Katrin eine Expertin auf diesem Gebiet in unserer Gruppe haben 😊.
 
Nach Katrins Vortrag gings dann weiter mit Produzieren: Die Reissverschlüsse mussten angenäht werden. Dies gelang mir noch ganz gut, aber hier verrutschte mir bereits der Stoff beim gelben Reissverschluss. Das Verrutschen sollte später nochmals ein Thema werden. Im Nachhinein hätte ich vielleicht das ganze Etui mit dem Teflonfüsschen nähen sollen, aber hinterher ist man immer schlau…
Anschliessend habe ich den Schieber eingezogen und dann die Seitennähte verschlossen. Auch das ging noch ganz gut. Allerdings stellte sich am Schluss heraus, dass sich auf der Seite, wo ich die Halteschlaufe eingenäht hatte, die Schlaufe während dem Nähen verschoben hat, vermutlich weil alles so dick war und ich "den Berg hinauf" nähen musste... :-(. Beim nächsten Mal würde ich in der Mitte anfangen und dann jeweils "hinunter" nähen.
​
Ausserdem habe ich vergessen an den Reissverschlussenden ein paar Mal hin und her drüber zu nähen, um die Naht zu stabilisieren. So doof... Dies konnte ich aber noch einigermassen ausbessern, wobei ich die ganzen Stofflagen kaum unter das Nähfüsschen bekommen habe (die arme Maschine...).
​Nach dem Verschliessen der Seitennähte kam dann das Abnähen der Kanten. Dies gestaltete sich schwieriger als erhofft, denn der Stoff war deutlich dicker als beim Prototyp und der Abstand zum Reissverschluss war doch ziemlich eng. Ich hatte deswegen Mühe, genügend Nahtzugabe einzuhalten. Nach dem Verstürzen war dann auch noch eine Kante deutlich kürzer als die andere, so dass ich dort auch nochmals drüber musste. Naja, irgendwie habe ich es dann noch einigermassen hinbekommen. Aber zufrieden war ich eigentlich nicht. Andererseits bin ich selten zufrieden mit meiner Arbeit. Ich will halt immer alles perfekt machen. Aber manchmal klappt's dann halt doch nicht so ganz. Naja...
In der kommenden Woche geht es jetzt darum, das Etui noch zu inszenieren, die Präsentation vorzubereiten und die Reflexion zu schreiben. Es wird also nicht langweilig. Immerhin gilt mein Blog hier als Arbeitsjournal und ich muss dies nicht doppelt schreiben. Da bin ich froh :-).
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    Autor

    Matthias Winghardt, Jahrgang 1973, arbeitet als Lehrer in Rapperswil-Jona, CH. 

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