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Siebte Veranstaltung 18.11.2021

19/11/2021

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Gestern war die siebte Veranstaltung und gleichzeitig die erste Veranstaltung im Technischen Gestalten. Matthias Schraner zeigte uns zuerst die Räumlichkeiten fürs Holz- und Metallwerken. Danach ging es um Organisatorisches wie Dokumente im ILIAS und Literatur etc. Anschliessend ging es dann gleich los mit dem Thema Kupfer. Wir überlegten zuerst wo überall Kupfer in einem Haus benötigt wird. Wir kamen auf folgende Bereiche:
Kupferleitungen in Kabeln (entweder massiv oder als Litzen)
Dachrinnen oder allgemein im Baubereich (Bauspengler)
Kessel
Küchengeräte wie z.B. Kellen
selten noch Kupferleitungen (Gas (Niederdruck), kaum mehr Wasser)
Schmuck
in Legierungen

Anschliessend ging es dann ans erste Werkstück. Wir sollten aus einem Stück Kupferblech eine Schale herstellen. Hierzu haben wir zuerst die Mitte des Blechs ausfindig gemacht und mit dem Stahlzirkel einen Kreis eingeritzt. Anschliessend wurden mit der Hebelschere die Ecken abgetrennt und dann mit der Handblechschere der Kreis ausgeschnitten.

Anschliessend begannen wir mit dem Treibhammer und der oben sichtbaren Bleimulde das Kupfer zu treiben, sprich das Kupfermaterial so zu klopfen, dass daraus eine Kupferschale wird. Das hat richtig Spass gemacht zu sehen, wie aus etwas 2-dimensionalem etwas 3-dimensionales wird. Hier mein Ergebnis nach dem Treiben mit dem Treibhammer.
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Der nächste Schritt bestand darin, die groben Dellen vom Treibhammer mit einem Polierhammer von der Rückseite aus herauszuklopfen. Hierzu wird ein Werkzeug mit dem sensationellen Namen "Hakenrillenfaust" in den Schraubstock eingespannt. Dann hält man die Schale mit der Öffnung nach unten auf die Faust und klopft von oben mit dem leichten Polierhammer die Unebenheiten heraus. Wenn man es gut hinbekommt, fängt das Kupfer wieder an zu glänzen. Hier mein Ergebnis:
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Nachdem die Schale soweit fertig war, gings sofort ans nächste Projekt. Nächste Woche wollen wir einen Brandstempel aus Bronze in Sand giessen. Da es dafür eine stabile Form braucht bekam jeder von uns zwei Stahlteile, welche wir dann erst einmal mit einer Feile entgraten durften, so dass man sich nicht gleich die Finger daran aufschneidet. Danach haben wir zwei Winkelstücke abgesägt, die dann anschliessend an eines der beiden quadratischen Stücke angeschweisst werden sollten. Ich habe das Schweissen ganz am Schluss noch erledigt (zum ersten Mal in meinem Leben geschweisst, YEAH!), aber vor lauter Freude vergessen ein Foto zu machen. Das liefere ich nächste Woche noch nach.

Alles in Allem war es eine coole erste Veranstaltung, und ich habe schon wieder einiges dazulernen dürfen. Gerade im Bereich Metallbearbeitung bin ich ein absoluter Anfänger. Ich freue mich schon auf die nächste Woche.
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    Autor

    Matthias Winghardt, Jahrgang 1973, arbeitet als Lehrer in Rapperswil-Jona, CH. 

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