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Woche 1

29/9/2021

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Nach der ersten Veranstaltung legte ich mir erst einmal einen Ordner an und versuchte mir einen Überblick über die Dokumente in Ilias zu verschaffen. Auf dem Weg nach Basel am Freitagabend las ich dann noch das Nähmaschinendossier und auf dem Rückweg Samstagvormittag den Buchauszug von "klein-kariert".  Immer mal wieder zwischendurch versuchte ich am Arbeitsjournal weiterzuarbeiten.

​Da ich nach der ersten Veranstaltung keine Idee für ein Utensilo hatte, schaute ich erst einmal einige Youtube-Videos an. Dort sah ich verschiedene Varianten, wie man ein Utensilo nähen könnte. Manchmal wurde mit zwei rechteckigen Stoffstücken begonnen, bei denen dann die Ecken abgenäht wurden und dann der überschüssige Stoff abgeschnitten wurde. Bei Anderen wurden aus den Rechtecken bereits Quadrate ausgeschnitten, so dass man nach dem Abnähen die Ecken nicht mehr abschneiden musste. Ich habe mich dann für die Version entschieden, wo die Quadrate schon von Beginn an ausgeschnitten waren (siehe Bild).
Bild
​Dann musste ich mich ja noch für eine Funktion entscheiden. Da ich als langjähriges Hobby das Gitarrenspiel pflege, dachte ich mir, dass ich allerlei Kleinutensilien im Utensilo verstauen könnte, z.B. Kapodaster, Plektren, Ersatzsaiten, Headstock Tuner, Gehörschutz etc.

Wo jetzt also die Funktion klar war, ergab sich daraus auch die Farbauswahl der Stoffe. Da ich hauptsächlich rote E-Gitarren besitze und mein Verstärker mit schwarzem Tolex bespannt ist, fiel meine Farbwahl auf rot fürs Innenteil und schwarz fürs Aussenteil. Die Masse legte ich mit 10x10x12cm fest, weil es erstens für Kleinmaterialien sein soll, und zweitens, damit ich es leichter im Zug transportieren kann. Einen Verschluss habe ich nicht eingeplant, es soll ein offenes Gefäss bleiben.

Da eine meiner Bands «Breiti & the BIG easy Gators» heisst, entschied ich mich für einen relativ starken Stoff mit einer Alligatorprägung. Fürs Innenteil fand ich in der Stoffsammlung meiner Schule einen relativ weichen roten Stoff, um den Inhalt des Utensilos schön weich zu lagern.
Jetzt war ich erleichtert. Endlich waren die Gestaltungsentscheidungen getroffen und es ging jetzt «nur noch» ans Nähen. Allerdings habe ich gemerkt, dass ich schon gut 30 Jahre nicht mehr an der Nähmaschine gesessen bin. Meine Skills waren schon ziemlich eingerostet, und gewisse Features gab es bei den «alten» Nähmaschinen noch nicht. Aber mit jeder Naht wurde ich ein wenig sicherer. Nur den Anfang der Nähte hat es mir immer ein wenig komisch gemacht. Ich muss mal die Dozentin fragen, ob es da einen Trick gibt, dass es den Unterfaden nicht so zusammenwurstelt…

Ich bin nach einer Anleitung von Pattydoo vorgegangen und habe entsprechend zuerst den Innenteil und dann den Aussenteil genäht. Weiter wollte ich auch nicht nähen, denn ich wollte das Utensilo nicht komplett an der Schule nähen, sondern auch noch einen Teil in der Veranstaltung machen. Hier mal ein paar Fotos vom aktuellen Stand:
Wie oben schon geschrieben habe ich versucht meinen Designprozess auch im Journal zu dokumentieren. Ich finde aber die Dokumentation im Blog hier fast einfacher, ich weiss aber nicht, ob das auch in Ordnung ist. Ich muss mal nachfragen. Vielleicht kann ich einen Teil analog und einen Teil digital machen.
Morgen ist dann die zweite Veranstaltung. Ich hoffe, dass die Dozentin einigermassen zufrieden ist mit dem, was ich in dieser Woche gemacht habe. Mit einem 80% Unterrichtspensum und einem 4-köpfigen Haushalt im Hintergrund bleibt einem nicht mehr allzu viel Zeit übrig… naja, wir werden sehen.
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    Autor

    Matthias Winghardt, Jahrgang 1973, arbeitet als Lehrer in Rapperswil-Jona, CH. 

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