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blog IWB2019 Andeer

Tag 13: Halsfuss erhöhen, Bodenkerfing auf Radius schleifen, Bodenkerfing für Bodenbalken ausfräsen, Bodenbalken ablängen, Zargen innen und Boden mit Schellack grundieren, Boden aufleimen

29/5/2019

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Heute morgen habe ich mal alle Spannvorrichtungen abgebaut und die "halbe" Gitarre herausgenommen. Sieht schon richtig cool aus...
Als Nächstes haben Werni und ich den Halsblock höher gemacht, indem wir ein weiteres Stück Holz angeleimt haben...
Anschliessend musste ich den gesamten Umfang der Gitarre auf die Rundung des Bodens schleifen. Dazu habe ich das grosse Schleifbrett mit der Wölbung solange über die Zargenränder gezogen, bis der Bleistiftstrich darauf überall weg war... das war ne mords Arbeit, hab glaub fast ne Stunde das schwere Brett hin und her gezogen :-)
Zwischendurch habe ich noch den Boden mit Schellack grundiert. Die Aussenbereiche musste ich aussparen, da hier noch mit den Zargen und Blöcken verleimt wird. Anschliessend habe ich die Kerfings ausgefräst, damit die Bodenbalken hineinpassen. Die Bodenbalken haben wir dann noch auf die richtige Länge gekürzt, bis die Balken dann in die Ausfräsungen passten.
Zum Schluss habe ich die Zargen innen auch noch mit Schellack grundiert, und dann haben Werni und ich den "Deckel" draufgemacht. All die schöne Arbeit der letzen drei Wochen liegt jetzt im Inneren der Gitarre verborgen, und keiner kann sie mehr sehen, es sei denn er macht sich die Mühe und schaut mit einem Spiegel (oder heutzutage mit dem Handy ;-)) rein...
Das Ganze trocknet jetzt über das lange Auffahrtswochenende. Am Montag geht der Spass dann weiter :-) Liebe Grüsse an Alle, die hier immer mal wieder reinschauen. Geniesst das lange Weekend!
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Tag 12: Zargen an den Hals leimen, Endblock anleimen, Kerfingstücke einzeln anleimen, Modell einölen

28/5/2019

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Nachdem gestern mein Lieblingsverein VfB Stuttgart schon wieder aus der Bundesliga abgestiegen ist, war ich froh, dass ich heute arbeiten durfte. So kam ich auf andere Gedanken...

Als erstes haben wir die Zargen in die Schlitze des Halses eingeleimt und dann den Rest der Zargen entlang der Form eingespannt. Als die Zargen dann in der richtigen Position waren, haben wir den Endblock (den ich ja gestern noch hergestellt hatte) festgeleimt. So waren jetzt die Decke mit dem Hals verbunden, die Zargen mit dem Hals verbunden, und die Zargen mithilfe des Klotzes miteinander verbunden.
Jetzt fehlt eigentlich nur noch die Verbindung der Decke mit den Zargen. Und das war ein mords Geschäft... zumindest habe ich ewig gebraucht, bis ich fertig war...
Hier haben wir zum ersten mal mit Knochenleim gearbeitet. Das ist ein Leim, der die beiden zu verleimenden Teile beim Aushärten aneinander zieht. So erübrigt sich ein Anpressen der beiden Teile mit Schraubzwingen oder Ähnlichem.
Das Kerfing für den Boden hatten wir gestern in einem Stück machen können. Da wir jetzt aber zwei senkrecht aufeinander liegende Flächen leimen mussten (unten die Decke, auf der Seite die Zargen), ging das jetzt nicht mehr, und wir mussten traditionell vorgehen: Immer ein einzelnes Dreiecklein (oder auch mal zwei, aber nie mehr als zwei) absägen, anfeilen, dann in den aufgewärmten Knochenleim tauchen und dann an Boden und Zargen andrücken, Restleim abputzen. So musste ich mich um den ganzen Korpus herumarbeiten. Insgesamt habe ich mehr als 4 Stunden daran gearbeitet :-) Aber es hat sich gelohnt...
Zwischendurch habe ich noch mein Modell (vom Zargenbiegen) geölt. Dadurch erschien das Holz viel dunkler und die Maserung kam viel besser zur Geltung :-)
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Tag 11: Zargen zurechtsägen, in Halsschlitz einpassen. Decke und Hals aneinander leimen. Kerfling auf Bodenseite der Zargen anleimen, Endklotz herstellen

27/5/2019

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Heute morgen reiste ich wieder von Jona nach Andeer. Als erstes nahm ich die Zwingen von meinem Modell ab, welches ich am Montag noch mit zwei Klötzen verbunden hatte. Im Verlauf des Tages schliff ich das Modell noch ein wenig mit Schleifpapier ab...

Als nächstes musste ich die Zargen in den Halsschlitz einpassen, dazu musste ich sie im richtigen Winkel absägen und dann ein wenig dünner schleifen, da sie sonst nicht in den Schlitz hineingepasst hätten...
Danach bereiteten wir den Hals und die Decke für die "Hochzeit" vor. Beim Hals musste ich noch die Dicke der Decke wegfräsen, und bei der Decke mussten wir noch eine Aussparung für den Trussrod machen, Ausserdem mussten wir noch einen der Deckenbalken ausfeilen, damit man später an den Halsverstellstab drankommt. Als ich dann auch noch den Halsblock abgeschliffen hatten, schritten wir zur Hochzeit, dem Zusammenbringen von Decke und Hals...
Während Werni und ich am Leimen waren, machte Pünktli es sich auf der Deckenspannvorrichtung bequem. Werni legte fürs  Foto noch die Zargen um ihn herum :-)
Am Nachmittag ging es dann ans Anbringen der Kerflings (die ich vor ein paar Tagen hergestellt hatte) an die Bodenseite der Zargen. Da die Kerflings durch die Schlitze biegsam sind, lassen sie sich wunderbar an die Form der Zargen anbringen. Leim drauf und tausend Klammern dran, fertig :-)
Die Zargen werden vorne ja in den Hals eingeleimt (das machen wir dann morgen). Hinten werden sie dann mit einem Holzklotz zusammengeleimt. Diesen Holzklotz habe ich dann zum Schluss hergestellt. Zuerst die groben Masse ermittelt, ausgesägt und dann schön rundgeschliffen. Auf der Deckenseite und der Zargenseite musste ich dann noch eine entsprechende Rundung hineinschleifen, da weder das hintere Ende der Gitarre noch die Decke gerade sind.
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Tag 10: Decke vorspannen, Zargen biegen, Modell fertigstellen, Griffbrettholz auswählen und vorschleifen

24/5/2019

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Nach dem gestrigen "Frei"tag haben wir heute an der Gitarre weitergearbeitet. Zuerst haben wir die Decke vorgespannt. Dazu wird sie in eine Form gelegt, die eine Wölbung hat und dann in der Mitte nach unten gedrückt.

Anschliessend ging es ans Biegen der Zargen. Werni gab mir zuerst zwei dünnere Streifen Holz, die ich zunächst ablängte und ein wenig vorbereitete. Dann versuchte ich am heissen Eisen mein Glück. Zuerst muss man das Holz ein wenig nass machen und dann an der gewünschten Stelle an das heisse Eisen halten. Dadurch wird das Holz weich und lässt sich biegen. Dass das Holz allerdings genau die Form der Schablone annimmt ist gar nicht so einfach. Dazu braucht es viel Übung und Erfahrung, die ich logischerweise nicht hatte. Die Form habe ich also so gut es ging gebogen, und Werni hat dann noch ausgebessert. Das, wozu ich eine halbe Stunde gebraucht habe, hat er in 5 Minuten gemacht... Übung macht den Meister. Damit ich also meine Gitarre nicht komplett versaue, hat Werni mir dann die richtigen Zargen für meine Gitarre gebogen. 30 Jahre Erfahrung kann man halt nicht in zwei Stunden aufholen...
Anschliessend habe ich die Übungsform auf die richtige Länge abgesägt und zwei Klötze hergestellt. Dann habe ich die beiden Teile mithilfe der beiden Klötze verleimt...
Zum Schluss habe ich noch Holz für das Griffbrett ausgelesen. Bisher habe ich alles aus heimischen Hölzern herstellen können, aber fürs Griffbrett muss Ebenholz her. Sorry...
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Nächste Woche geht es dann so langsam ans Zusammenbauen der Teile. Boden, Decke und Zargen sind soweit vorproduziert, der Hals ist auch schon angefangen... hier mal ein paar Bilder von den fertigen Teilen...
So, und dann war Feierabend und ich lief mit meinem Koffer Richtung Postautostation, wo ich folgendes sah... Schönes Wochenende :-)
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Tag 9: Wanderungen Andeer-Rofflaschlucht und Lohn-Andeer

23/5/2019

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Da heute super Wetter war, wanderte ich zuerst von Andeer Richtung Süden zur Rofflaschlucht. Teilweise lief ich auf der Via Spluga, das war wunderschön. Auf dem Weg kam ich an den Andeerer Granitsteinbrüchen und am Kraftwerk Bärenburg vorbei. Unterwegs hatte ich schöne Blicke zurück auf Andeer und den Schamserberg, den ich später noch bewandern sollte, doch das wusste ich da noch nicht...


Als ich zu Mittag ass, kam ein Wanderer auf mich zu und fragte mich, ob ich der Matthias sei. Ich war verblüfft, weil der Fremde meinen Namen kannte... es stellte sich raus, dass ich meinen Swisspass verloren hatte. In den letzten Tagen hatte ich den Swisspass immer in der Handyhülle mitgenommen, und irgendwo, als ich vermutlich wieder ein Foto machte, fiel mir der Swisspass aus der Handyhülle raus. Der Fremde hat ihn gefunden und ich war froh, dass ich ihn wiederhatte :-). Nach dem Essen wollte ich noch den verborgenen Wasserfall besuchen, der vor gut 100 Jahren während 7 Wintern vom Gasthausbesitzer herausgesprengt worden war. Er hatte zuerst in den USA gelebt und gemerkt, dass viele Leute Geld dafür bezahlten, um die Niagarafälle zu sehen. Er kam auf die Idee, den Wasserfall hinter seinem Haus in der Schweiz freizulegen, so dass jedermann auf einem schönen Weg dorthin kommen kann. Mit Handbohrer und Sprengsätzen schuf er so während 7 Wintern zwischen 1907 und 1914 den Weg zum Wasserfall und schuf so die Überlebensgrundlage seiner Familie... Wer die gesamte Geschichte nachlesen möchte:
www.rofflaschlucht.ch/geschichte.html
Auf jeden Fall muss man durch das Restaurant durchlaufen und ein Ticket für 4 Fr. kaufen, und dann kann man sich auf den Weg zum Wasserfall, der am Ende unter dem Hinterrhein hindurchführt, begeben...
Beim Wasserfall hatte ich leider wenig Zeit, da ich das Postauto noch erreichen wollte, denn ich wollte noch nach Lohn auf den Schamserberg fahren, also praktisch ans andere Ende des Schamser Tales. Von dort hat man einen atemberaubenden Blick über das ganze Schams/Val Schons, und weil es erst 14.30 Uhr war, beschloss ich den gesamten Weg zurück nach Andeer zu laufen. Da ich natürlich keine Sonnencreme mitgenommen hatte, bin ich jetzt als Redneck unterwegs... aber was soll's. Die Aussichten und die coolen Wege haben sich gelohnt...
Wenn man beide Strecken zusammennimmt, habe ich heute also fast das ganze Schams durchwandert :-). Ich habe mal interessehalber die Strecke bei SchweizMobil nachgezeichnet...
Morgen wird wieder Gitarre gebaut :-)
schweizmobilmap.pdf
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höhenprofil.pdf
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Tag 8: Kopfplatte fertigstellen, Halsfuss herausarbeiten

22/5/2019

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Heute morgen habe ich die Zwingen vom Kopf abgenommen. Dann haben wir die Kopfplatte zurechtgesägt und anschliessend die Löcher für die Mechaniken gebohrt...
Anschliessend habe ich die Rundung aus dem Halsfuss grob herausgesägt...
Danach habe ich den Halsfuss herausgearbeitet. Das ist wahrscheinlich der schwierigste Teil beim Gitarrenbau, da es keinerlei Hilfsmittel wie Schablonen oder Messgeräte gibt. Hier muss  mit Stechbeitel, Messer, Feilen und viel Geduld gearbeitet werden. Hier mal ein paar Bilder, wie im Verlauf des Tages der Halsfuss entstanden ist. Danke auch an Werni, der mir bei dieser Arbeit zwischendurch ausgeholfen hat :-)
Ja, das war ein hartes Stück Arbeit, aber es hat sich gelohnt :-) Zum Schluss habe ich noch die Halswölbung am ersten Bund in Angriff genommen, aber dann war schon 18:00 Uhr und damit Feierabend. Da ich zeitlich gut dran bin, morgen super Wetter hier in Graubünden gemeldet ist und weil Werni noch Aufnahmen mit seiner Drohne machen möchte, haben wir beschlossen, einen freien Tag einzulegen. Morgen wird also nicht weitergebaut. Dies gibt mir die Möglichkeit, die Gegend um Andeer ein wenig kennenzulernen. Ich habe vor morgen die Roffla-Schlucht zu besuchen. Morgen gibt's also - ähnlich wie im Edinburgh-Blog, einen Reisebericht :-)
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Tag 7: Kopfplattenfurnier 2 herstellen, Zargen zusägen, Kerfing herstellen, Hals weiterbearbeiten

21/5/2019

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 Heute habe ich auch wieder viele kleinere Arbeiten durchgeführt: Zuerst habe ich die Zargenplatten auf ungefähre Endgrösse zugesägt, nachdem ich gestern eine Seite mit dem Hobel abgerichtet hatte. Aus dem restlichen Holz stellte ich dann ein zweites Kopfplattenfurnier her. Das gestern hergestellte Furnier hatte zwar eine spektakuläre Maserung, aber vom Holz her war es zu verschieden im Vergleich zum Zargen-/Bodenholz. Deswegen haben wir uns letztendlich für das zweite Furnier entschieden. Dann habe ich noch eine Fleissarbeit durchgeführt: Das Herstellen der Kerfing-Leisten, welche innen an die Zargen angeleimt werden, um die Aufleimfläche für den Boden und die Decke zu vergrössern. Dazu musste ich erst entsprechende Leisten zusägen/hobeln/schleifen und diese dann mit einer speziellen Vorrichtung mit ganz vielen Schlitzen versehen, um sie biegbar zu machen. Das war zwar eine sehr monotone Arbeit, aber manchmal macht es Spass, nicht viel denken zu müssen. Das war fast schon meditativ. Da ich zwischendrin immer wieder Zeit hatte, habe ich noch Kerfingleisten für mindestens zwei weitere Gitarren hergestellt :-)
Gegen Feierabend haben wir dann noch Furnier auf die Kopfplatte aufgeleimt. Morgen früh sehen wir das Ergebnis. Auch den Hals haben wir noch mit zwei Sägeschlitzen für die Zargen versehen. Hier die Fotos vom heutigen Tag :-)
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Tag 6: Hals weiterbearbeiten, Kopfplatte vorbereiten, Zargen vorbereiten

20/5/2019

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Nach einem lustigen Geburtstagswochenende ging es heute morgen in Andeer in Wernis Werkstatt weiter. Zuerst habe ich die Zwingen, die wir am Freitagnachmittag  angezogen hatten, abgemacht, und dann haben wir den Fuss grob ausgesägt, wichtige Linien aufgezeichnet, den Trussrod-Kanal gefräst und die Kopfplatte aufgezeichnet. Für die Kopfplatte hatten wir aus zwei Teilen Nussholz ein gespiegeltes Furnierbrett hergestellt, welches ich dann auf ein schwarzes Furnier aufgeleimt habe. Das schauen wir uns morgen mal an. Vielleicht machen wir noch eine zweite Variante. Mal schauen. Anschliessend haben wir noch die Zargenbretter auf die korrekte Dicke (ca. 2mm) heruntergeschliffen und die Kanten abgerichtet. Hört sich nach nicht viel an, aber heute war halt wieder viel Schleifarbeit angesagt, und das braucht halt Zeit...
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Tag 5: Bodenbebalkung fertigstellen, Hals herstellen

17/5/2019

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Heute morgen nahm ich die Zwingen weg und startete dann mit dem Shaping der Bodenbebalkung. Die Balken sollen oben rund sein und nach aussen ausgefedert werden, also gegen aussen dünner werden. Da ich das bei der Decke schon mehrmals üben konnte, war es heute beim Boden halb so wild und ich konnte den Boden fertigstellen...
Anschliessend haben wir zwei Balken aus Cedro-Holz ausgewählt, um daraus den Hals der Gitarre zu fertigen. Danach haben wir einen 15°-Winkel eingezeichnet und entsprechend abgesägt. Diese beiden Teile werden dann aneinandergeleimt und geben dann den Hals und den Kopf der Gitarre. Doch dafür müssen beide Kontaktflächen exakt eben sein, was ein bisschen Schleifarbeit von meiner Seite erforderte...
Aus dem zweiten Balken haben wir dann noch 4 Platten zugesägt, die dann später den Fuss des Halses bilden werden. Bevor wir alles zusammenleimen konnten, musste ich noch einen Teil des Halses abhobeln, da er ja gegen oben hin immer dünner werden soll, genauso haben wir den Kopf noch etwas dünner gesägt. Dann alle Kontaktflächen exakt eben schleifen, so dass möglichst viel Kontaktfläche beim Leimen vorhanden ist. Tja, und zum Schluss haben wir alles zusammengeleimt und mit Schraubzwingen fixiert.
Das Ganze darf jetzt bis Montag trocknen, dann mache ich die Zwingen weg und ich kann mit dem Formen des Halses beginnen. Das wird eine Arbeit werden, aus diesem eckigen Klotz einen schönen Hals zu Formen... aber jetzt ist erstmal Wochenende. Ich melde mich dann am Montagabend wieder... zum Abschluss noch ein paar Fotos, die Werni am Schluss (ich hatte noch ein wenig Zeit bis mein Postauto fuhr) geschossen hat und ein paar Fotos, die ich aus dem Zug geschossen habe. Da ist Arthur's Seat aus Edinburgh doch ein wenig kleiner gewesen ;-)
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Tag 4: Deckenbebalkung fertigstellen, Bodenbebalkung beginnen

16/5/2019

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Gestern Abend hatten wir ja noch die restlichen Balken auf die Rückseite der Decke aufgeleimt. Heute morgen habe ich diese Balken ausgeformt mit dem Stechbeitel, anschliessend habe ich alle Balken noch mit 120er, dann 180er und schliesslich 240er Schleifpapier nachgeschliffen. Später haben wir dann noch die flächigen Stabilisatoren um das Schalloch und die Ahornplatte unter dem Steg aufgeleimt. Damit war die Deckenbebalkung fertig. Ist ein richtiges Kunstwerk. Ich bin ein wenig stolz ;-)
Während der Mittagspause war das Wetter so schön, dass ich auf meinem Balkon essen konnte. Ich habe mal ein paar Fotos von meinem Balkon aus gemacht, so dass ihr auch mal seht, wie es in Andeer aussieht...
Vor dem Mittag hatten wir noch die Mittelleiste für die Bodenbebalkung hergestellt und aufgeleimt. Jetzt ging es daran, die Querbalken herzustellen, abzulängen und wieder auf Radius zu schleifen, da auch der Boden gewölbt sein wird. Als dann die Balken die richtige Krümmung hatten, musste ich die vorher eingeleimte Mittelleiste an den entsprechenden Stellen unterbrechen.
Zum Schluss haben wir die 4 Balken in die 4 Zwischenräume eingeleimt. Morgen früh werden wir die Zwingen abnehmen und ich werde mich ans Shaping der Bodenbalken machen :-)
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    Autor

    Matthias Winghardt, Jahrgang 1973, arbeitet als Lehrer in Rapperswil-Jona, CH.

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