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blog IWB2019 Andeer

Tag 2: Schalllochverzierung fertigstellen, Löcher füllen, Boden&Decke für Bebalkung vorbereiten, Schallloch herausfräsen, Bebalkungsstücke herstellen

14/5/2019

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Heute morgen haben Werni und ich uns das einsame Perlmutt-Ringlein in der Decke angeschaut und wir waren uns einig, dass das noch ein bisschen wenig ist. Also habe ich eine weitere Fräsung für einen zweiten Ring gemacht und diesen mit Hilfe von Werni eingeleimt. Als das dann fertig war, sah es ein bisschen halbfertig aus, also musste noch ein dritter Ring her. Also noch einen Kanal gefräst und wieder drei Furnierstreifen (schwarz-weiss-schwarz) hineingeleimt. Beim letzten Ring ging es dann doch schon ganz gut. Wie immer macht auch hier die Übung den Meister...
Zwischendurch (während jeweils der Leim trocknete) haben wir noch den Boden auf eine gleichmässige Höhe heruntergeschliffen. Dann musste ich noch zwei Astlöcher im Boden stopfen. Das war ganz interessant, wie mithilfe von Sekundenkleber und Schleifstaub ein Loch gefüllt wird war mir nämlich noch unbekannt. Cool, was Neues gelernt :-). Jetzt ging es von Hand weiter mit Schleifen, damit die Kratzer der Schleifmaschine draussen waren. Dasselbe machte ich dann mit der Decke auch noch.  Als dann Decke und Boden ordentlich geschliffen waren, schnitt ich mit einem Cutter die endgültige Form der Decke entlang der Plexiglasvorlage aus. Das war ein wenig mühsam, aber mit etwas Geduld ging es dann doch irgendwie...
Als nächstes fräste ich das Schalloch aus der Decke heraus, und dann machte Werni das obligatorische "Blick-durchs-Schallloch"-Foto von mir ;-)
Bild
Zum Schluss zeichnete ich auf die Rückseite der Decke die Positionen der Bebalkung ein, und dann stellten Werni und ich noch das Bebalkungsmaterial aus einem der beiden vorher gezeigten Balken her. Dazu mussten wir den Balken zuerst abrichten, auf eine gleichmässige Dicke hobeln und dann in 8mm-Streifen sägen und diese Streifen anschliessend noch glatt schleifen. Gott sei Dank gab es für alle Arbeitsschritte eine Maschine :-) Morgen gilt es dann diese Balken auf der Rückseite der Decke anzubringen, so dass die Decke zwar einerseits möglichst frei schwingen, aber auch der Zugkraft der Saiten widerstehen kann. Das ist die grundsätzliche Idee hinter der Bebalkung. Wir haben spasseshalber mal die hergestellten Balken so hingelegt, wie sie morgen auf die Rückseite der Decke kommen werden. Zumindest so ähnlich :-)
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    Autor

    Matthias Winghardt, Jahrgang 1973, arbeitet als Lehrer in Rapperswil-Jona, CH.

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