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blog IWB2019 Andeer

Tag 22: Positionsmarkierungen an der Halsoberkante einsetzen, Bünde nochmals abschleifen und polieren, Steg aus Ebenholz herstellen

17/6/2019

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Heute morgen bin ich wieder von Jona aus zu meiner sechsten Woche hier in Andeer angereist. Zuerst habe ich mich an die Positionsmarkierungen gemacht. Damit sich der Gitarrist besser orientieren kann, werden die Bünde 3, 5, 7, 9, 12, 15, 17 und 19 mit Punkten an der Halsoberkante markiert. Bund 12, der die Oktave darstellt, wird mit zwei Punkten markiert. Hierzu musste ich zuerst mal die Mitte des enstprechenden Bundes finden und dann die Position mit einer Ahle vorstechen. Danach machte ich mit einem 2-mm Handbohrer ein ca. 1mm tiefes Loch und steckte dann eins von diesen runden, weisslichen, perlmuttartig glänzenden Scheibchen in das Loch hinein. Mit einem Tropfen Sekundenkleber werden die Scheiben dann im Loch fixiert. Das überstehende Material habe ich dann abgeschliffen...
Da sich die Bünde immer noch sehr scharfkantig anfühlten, versuchte ich sie mit etwas Schleifpapier an den entsprechenden Stellen zu entgraten. Anschliessend klebte ich nochmals das komplette Griffbrett ab und polierte alle Bünde noch einmal. Irgendwie bin ich aber immer noch nicht zufrieden. Mal sehen ob ich das nicht noch besser hinbekomme...
Das Bearbeiten der Bundstäbchen hat mich ziemlich genervt, weil es erstens ewig gedauert hat und zweitens jetzt immer noch nicht perfekt ist...

Irgendwann habe ich dann angefangen den Steg herzustellen. Hierzu nahm ich das Stück Ebenholz, welches wir letzte oder vorletzte Woche schon zugesägt/-hobelt hatten und zeichnete die Form auf. Danach fräste ich den (wegen der Kompensation) schräg verlaufenden Stegschlitz für die Stegeinlage in den Steg hinein. Das machte wieder deutlich mehr  Spass :-). Dann kam ein Teil, der wieder viel Präzision erforderte: Die Löcher für die Endpins (welche später die Saiten festhalten) mussten angezeichnet und schliesslich gebohrt werden. Das mit dem Anzeichnen auf dem dunklen Holz war ein wenig mühsam, aber mit Wernis Hilfe hat es dann letztendlich doch noch geklappt und wir konnten noch vor dem Feierabend die Löcher bohren. Morgen geht es dann ans Formen des Stegs.
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31/8/2023 09:52:04

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    Autor

    Matthias Winghardt, Jahrgang 1973, arbeitet als Lehrer in Rapperswil-Jona, CH.

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