Tag 2: Language School, The Real Mary King's Close, Greyfriar's Bobby, The Meadows, Holyrood Palace9/4/2019 Heute morgen war ich wieder in der Sprachschule, heute war die Lehrerin Anna. Im Gegensatz zu gestern stand Konversation auf dem Programm. Wir haben uns über alles mögliche unterhalten, unter Anderem war das Thema Bergsteigen. Als Schweizer ist man da ja voll zuhause ;-). Wir haben allerlei Vokabeln zum Thema Bergsteigen angeschaut, nochmals die Definitionen von "British Isles", "Ireland", "Great Britain" und "United Kingdom" repetiert und am Schluss noch ein paar Idioms repetiert. Wunderbar :-) Am Nachmittag war dann wieder Family-Programm angesagt. Zuerst hatten wir eine Führung durch "The Real Mary King's Close". Die Closes sind kleine Gässchen, die von der Royal Mile wie Fischgräten links und rechts den Berg hinunterführen. Vor 400 Jahren brauchte man in Edinburgh eine Ebene Fläche für eine grosse Markthalle, und man hat kurzerhand einige Häuser auf der gewünschten Höhe abrasiert und das neue Gebäude daraufgestellt. Über die Jahrhunderte wurden diese überbauten Häuser und Gassen vergessen und dann irgendwann wiederentdeckt. Ein Besuch lohnt sich. Nach dem anschliessenden Kaffee gingen wir dann weiter zum Greyfriar's Kirkyard, wo das Grab des berühmten Hundes "Greyfriar's Bobby" ist. Bobby sass nach dem Tod seines Besitzers noch jahrelang an dessen Grab, und seine Loyalität und Treue wurde von den Friedhofswärtern mit einem eigenen Grabstein gewürdigt. Anschliessend spazierten wir weiter zu den Meadows, mehreren grossen Wiesen, die als Naherholungsort für alle Leute aus Edinburgh dienen. Von dort ging es dann weiter Richtung Holyrood Park mit Arthur's Seat und den Salisbury Crags, an deren Unterkante wir entlangliefen. Es ist schon verrückt, wie man innerhalb von wenigen Minuten scheinbar weit weg von der Stadt und inmitten der Natur ist. Das finde ich super. Dann liefen wir noch am Palace of Holyroodhouse vorbei. Leider war Tante Elizabeth nicht zuhause. Ausserdem konnte man nicht mehr hinein, weil es zu spät war, und richtig gute Fotos konnte man wegen den ganzen Gittern auch nicht machen. Also entschieden wir uns zu Abend zu essen, mit richtig klassischem Pub Food: Fish&Chips :-)
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AutorMatthias Winghardt, Jahrgang 1973, arbeitet als Lehrer in Rapperswil-Jona, CH. Archiv |