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Nachtrag

12/1/2023

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Da ich mich während des Baus mehrfach umentschieden hatte, was die Wahl der Bridge und des Pickups etc. anging, hatte ich noch einiges an Material übrig, so dass ich in den Weihnachtsferien aus den noch vorhandenen Materialien und einem extrem wurmstichigen Holz aus dem Materiallager der Schule eine weitere Lap Steel Gitarre gebaut habe. Den Bau habe ich nicht dokumentiert. Hier aber ein Foto von den nun mittlerweile 3 Gitarren, die ich in meinem bisherigen Leben gebaut habe... :-)

Die linke Lap Steel ist als 22.5"-Mensur gebaut und in C6-Tuning gestimmt, hiermit kann man wunderbar Hawaii-Sounds erzeugen.
Die rechte Lap Steel ist als 25.5"-Mensur gebaut und in Open-D-Tuning gestimmt, damit lässt sich wunderbar Blues spielen.
In der Mitte mein ganzer Stolz, die Westerngitarre, die ich 2019 in Andeer bei Werni Schär gebaut habe.
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Finetuning, Videos...

11/12/2022

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Auch am heutigen Sonntag war ich wieder 4h in der Schule und habe an den beiden Projekten weitergearbeitet.

Bei der Gitarre habe ich versucht die Saiten auf die gleiche Höhe zu bringen, sowohl am Sattel als auch an der Bridge, was gar kein so leichtes Unterfangen ist. Ein Feilenhieb zu viel und die Saite sitzt zu tief, so dass die anderen 5 Saiten korrigiert werden müssen.

​Es ist mir wohl noch nicht perfekt gelungen, aber momentan bin ich zufrieden.
Dann habe ich versucht die Gitarre zu spielen. Ich bin noch blutiger Anfänger, was Slide Guitar betrifft, aber ich habe mal zwei Videos aufgenommen, eins mit cleanem Sound (ein wenig Amazing Grace-mässig, wer den falschen Ton findet darf ihn behalten ;-)) und eins mit verzerrtem Sound (ein wenig Delta-Blues-mässig). Viel Spass beim Anschauen. Tja, das war's mit dem Bau der Gitarre. Eigentlich schade, dass es jetzt fertig ist, aber so ist das halt.

​Macht's gut und liebe Grüsse :-)
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Zusammenbau, Test

10/12/2022

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Eigentlich wollte ich die Gitarre erst morgen Vormittag zusammenbauen. Da aber das Wetter heute miserabel war, ging ich am heutigen Samstag in die Schulwerkstatt und legte los:

Als erstes schraubte ich den Sattel, die Bridge und die Mechaniken an. Beim Vorbohren für die Mechaniken ist mir der 1mm-Bohrer bei der letzten Mechanik abgebrochen. Herausbohren hat nicht funktioniert, deswegen habe ich versucht die Schraube trotzdem reinzudrehen. Immer mal wieder hat man ein Knacken gehört. Wahrscheinlich hat es den Bohrer im Holz zu kleineren Bruchstücken zerlegt und die Schraube hat sich einen Weg ins Holz gesucht (Gott sei Dank). 
Danach habe ich die beiden äusseren Saiten aufgezogen um zu schauen ob die Saiten parallel zum Griffbrett verlaufen. Es sah sehr gut aus und deswegen lasse ich es jetzt so, obwohl der Sattel nun nicht ganz symmetrisch sitzt. Beim nächsten Saitenwechsel werde ich den Sattel nochmals abschrauben und auf der einen Seite etwas abschleifen.
Danach habe ich das Griffbrett mit dünnflüssigem Paraffinöl geölt. Das Griffbrett ist jetzt praktisch schwarz :-)
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Nun ging es ans Verlöten der restlichen Lötstellen. Zuerst habe ich die beiden Drähte des Pickups an das Volume-Poti angelötet, und anschliessend habe ich die Steckerbuchse festgelötet und dann angeschraubt. Leider ist das Bakelit ein wenig weich, so dass es beim Elektrikfach in der Mitte nicht ganz plan aufliegt. Vielleicht mache ich die beiden Befestigungsplatten irgendwann einmal aus Aluminium, für den Moment lasse ich es so.
Nun, da alles eingebaut war, ging es ans Testen. Ich habe meinen Verstärker geholt und die Gitarre eingesteckt. Alles hat soweit funktioniert: Lautstärke- und Tonpoti verrichten ihren Dienst wie erwartet:
Also habe ich noch die restlichen 4 Saiten aufgezogen und dann war es schon wieder 20 Uhr und ich ging glücklich nach Hause.
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Griffbrett anleimen, Sattel verbessern

9/12/2022

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Nach zwei Tagen Ruhezeit für den Schellack war ich heute Abend wieder mit meinem Kollegen Marcel in der Werkstatt. Er hat mir beim Verleimen des Griffbrettes assistiert. Da die Rückseite der Gitarre bereits mit Schellack lackiert ist, konnten wir keine Zwingen verwenden. Wir haben uns deswegen für Nageltrick plus ein paar schwere Gewichte obendrauf entschieden. Das ging ganz gut. 
In der Metallwerkstatt habe ich dann den Sattel, den ich vor einigen Wochen bereits grob hergestellt und vor kurzem gekerbt hatte, weiter bearbeitet. Ich habe die Brauen entfernt, die Löcher entgratet und leicht angesenkt. Danach noch die Rundungen ein wenig gleichmässiger gefeilt und dann an der Poliermaschine ein wenig auf Glanz gebracht.
Am Sonntag werde ich dann schliesslich alles zusammenbauen. Um zu sehen wie es ungefähr am Schluss aussehen wird, habe ich mal die Bridge und die Elektrik in die Fächer eingelegt, aber noch nicht festgeschraubt bzw. gelötet...
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Lackieren, Abdeckungen, Griffbrett

7/12/2022

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Eigentlich wollte ich heute nicht mehr lackieren, aber die Oberseite hat mir nicht gefallen, deswegen habe ich sie nochmals mit zwei Schellackschichten versehen. Weiterhin habe ich die Abdeckungen aus Bakelit fertiggestellt. Ich habe die Elektrik probehalber mal montiert, und sie passt perfekt in den Korpus rein :-). Beim Griffbrett haben sich leider ein paar Alustreifen abgesenkt, so dass sie jetzt unter der Holzebene liegen. Vor allem der dritte Bund ist deutlich zu tief. Vielleicht muss ich die nochmal machen, denn sonst müsste ich zu viel von der Dicke des Griffbretts wegnehmen. 
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Elektrikfachabdeckung II, Lackieren, Steckerbuchse

6/12/2022

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Auch am heutigen Dienstag konnte ich nicht allzuviel machen, weil Schule ;-)

Ich habe aber jeder Fläche noch eine letzte Schicht Schellack spendiert. Jetzt lasse ich das Ganze zwei Tage aushärten. Danach muss ich noch schauen, wie ich das verwendete Paraffinöl von der Oberfläche bekomme. Am Donnerstagabend leime ich dann das Griffbrett auf, so dass es dann gegen Wochenende ans Einbauen von Pickup, Bridge, Sattel, Mechaniken, Elektrik gehen kann. Danach das Ganze noch polieren und dann sollte ich am Mittwoch präsentieren können... Hoffe der Zeitplan geht auf ;-).

Heute habe ich noch die Elektrikfachabdeckung aus Bakelit neu gemacht. Ich habe zuerst mit 3mm, dann 6mm und schliesslich 10mm gebohrt. Nun ging es problemlos :-). Die Platte mir aber noch zu lang, ich werde sie noch kürzer machen. Ausserdem werde ich auch die Steckerbuchsenplatte aus Bakelit machen. Ich hätte zwar noch ein paar aus Metall da, aber ich möchte so viel wie möglich selbst machen. Aber als Vorlage sind sie natürlich nicht schlecht :-)
Am späten Abend habe ich dann noch den Pickup in die Bridge eingebaut. Hoffe der Lollar Special ist nicht zu edel für ne Lap Steel Guitar...
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Griffbrett schleifen, längere Schrauben für Messingreiter, Elektrikfachabeckung, Lackieren

5/12/2022

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Heute hatte ich nicht so viel Zeit an der Gitarre weiter zu arbeiten, da es Montag war und ich einige Lektionen Schule hatte. Ich habe aber den Sattel gekerbt, das Griffbrett weiter geschliffen, die zu kurzen Schrauben in den Messingreitern durch längere ersetzt und nochmals überall eine Schicht Schellack aufgetragen. Bei der Elektrofachabdeckung habe ich es leider vermasselt. Ich wollte gleich mit dem 10er Bohrer bohren, aber das wurde nichts. Genauso der Leimversuch mit dem Sekundenkleber. Also das Ganze nochmal machen :-(
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Lackieren

4/12/2022

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Heute Morgen startete ich mit dem Lackieren der Gitarre.  Zuerst klebte ich den Bereich, wo später das Griffbrett hinkommt, mit Malerband ab. Danach füllte ich den Ballen mit Schellack und ich legte los. An einigen Stellen wollte der Schellack zunächst aber nicht so richtig haften, vermutlich an den Stellen, wo ich vorher noch mit dem Radiergummi die letzte Markierungen wegradiert hatte. Ausserdem an den Stellen, die ich mangels Befestigungsmöglichkeiten immer wieder mit den Fingern angefasst hatte. Also in Zukunft mit Handschuhen arbeiten... ich schliff ein paar Stellen nochmals ab und lackierte nochmals drüber. Ein weiterer Fehler, der mir unterlief: Ich habe das Polieröl direkt aufs rohe Holz gegeben und dann mit dem Ballen eingearbeitet. Jetzt sieht man diese Stellen. Also in Zukunft erst Schellack auftragen und erst später Polieröl zugeben, oder direkt auf den Ballen statt aufs Holz. Naja, so lernt man... also nochmal abschleifen und nochmal lackieren... :-(
Hier mal ein paar Fotos vom ersten Durchgang heute Vormittag.
Am Nachmittag habe ich dann noch die Rückseite lackiert und eine Seite der "Zargen". 
Am Abend war ich dann nochmal an der Schule und habe die andere Zarge sowie die Rück- und Vorderseite nochmals gemacht. Ein paar Fehler und Lacknasen um die Kanten herum haben sich mittlerweile eingeschlichen. Die muss ich halt jetzt jedes Mal erst wieder abschleifen und dann wieder drüberlackieren. 

Weiterhin habe ich noch das Griffbrett weiterbearbeitet. Zuerst habe ich die Positionsmarkierungen angezeichnet, dann die Löcher gebohrt und dann die Inlays eingehämmert und plangefeilt. Aufs Einleimen habe ich verzichtet, da sie auch so schon bombenfest sitzen. Sollte sich eins lösen kann man immer noch leimen. Bei einem Punkt war ich mir nicht sicher ob er richtig drin ist, also gab ich noch einen Schlag mit dem Hammer drauf und dann ist der Punkt auseinandergebrochen. Mit Sekundenkleber konnte ich ihn dann Gott sei Dank noch retten, denn ich hatte keinen Ersatz mehr. 
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Schleifen, Schleifen, Schleifen...

3/12/2022

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In der letzten Woche ging es darum, das Lackieren vorzubereiten. Das bedeutet immer Schleifen, Schleifen, Schleifen... ich habe mich also durch die Körnungen gearbeitet, zuerst 120, dann 180 und schliesslich 240, feineres haben wir an der Schule momentan nicht und mehr braucht es auch nicht, denn ich will zwar schon Schellack aufbringen, aber es muss nicht ein spiegelglattes Biedermeiermöbel draus werden.

Auf der Rückseite wollte ich noch den kleinen Spalt, der durch die etwas zu hoch eingestellte Kreissäge entstanden war, füllen. Ich erinnerte mich an Wernis Trick mit dem Sekundenkleber und dem Schleifstaub, und so entschloss ich mich es auszuprobieren. Leider hat es nicht so funktioniert, denn es hat sich ein hartnäckiger brauner Streifen gebildet. Damals hatten wir es auf dem Nussbaum ausprobiert, aber auf dem hellen Kirschholz ist es jetzt doch sehr unschön geworden:
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Nach diesem Misserfolg habe ich dann den Schellack von Werni angesetzt. Ich habe einen Teil Schellack in ca. 5 Teilen Ethanol aufgelöst. Das hat gut einen Tag gedauert...
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Ein paar Tage später habe ich dann den Schellackansatz durch ein paar Filterpapiere aus dem Labor geschickt, um letzte Unreinheiten herauszufiltern. Auch das ging gut eine Stunde, da der Schellack das Filterpapier relativ schnell verklebt und man mehrmals das Filterpapier wechseln muss. Ich habe mir dann ein Reststück vom Kirschholz genommen und mit einem Ballen aus Leinen (innendrin ein paar Fetzen Baumwollstoff von alten T-Shirts) versucht ein wenig Schellack aufzubringen. Der Ballen war aber immer relativ schnell trocken, was bedeutet, dass ich zu wenig Alkohol in der Mischung hatte. Hier mal das Ergebnis mit dem noch zu "dicken" Ansatz:
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Heute war ich wieder 3 Stunden in der Werkstatt und habe mit viel Liebe und "elbow grease" geschliffen... jetzt ist der Korpus soweit, dass er lackiert werden kann. Die Stirnholzseiten waren extrem schwierig zu schleifen. Ich hoffe ich konnte es gut genug schleifen, denn bei der Lackierung kommen Schleiffehler gnadenlos zum Vorschein und man kann den Schellack gleich nochmal runterschleifen und alles nochmal machen :-(. Den braunen Streifen vom Sekundenkleber konnte/wollte ich nicht mehr komplett rausschleifen, der bleibt jetzt als Schönheitsfehler drin.

Ausserdem habe ich den Schellackansatz nochmal 1:1 verdünnt mit Ethanol. Der Auftrag funktionierte auf dem Probestück gleich viel besser. Mit dieser Mischung werde ich ab morgen den Korpus lackieren. Hier der Endstand des Schleifprozesses. 
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Bundschlitze/Aluinlays/Löten

26/11/2022

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Diese Woche gings ans Griffbrett. Zuerst war ich bei Peter Leuzinger und wir haben auf seiner Tischkreissäge mit Hilfe des Templates von StewMac die Bundschlitze eingesägt. Das ging deutlich schneller als das Anzeichnen und Sägen von Hand, so wie ich es vor drei Jahren bei Werni gemacht habe. Beides hat natürlich seinen Reiz, aber dieses Mal war ich froh um die maschinelle Unterstützung :-). Danke, Peter!
Zwei Tage später habe ich dann mit meinem Kollegen Marcel in der Holzwerkstatt der Schule die Aluminiumstreifen eingeleimt. Alleine wäre dies fast nicht möglich, da der Sekundenkleber so schnell aushärtet und man an mehreren Stellen gleichzeitig drücken muss, damit die Aluminiumstreifen auch auf der ganzen Länge im Schlitz bleiben. Ausserdem muss man aufpassen, dass die Finger nicht auf dem Holz angeleimt werden ;-). Danke für die Unterstützung, Marcel!
Auch beim Verlöten hatte ich Hilfe, dieses Mal von meinem jüngeren Sohn Dennis. Beim Löten kann man nämlich immer eine dritte oder vierte Hand gebrauchen. Gemeinsam haben wir die Potis gemäss Schaltplan verlötet. Den Rest können wir erst machen, wenn der Korpus fertig lackiert ist. Das wird die nächste Aufgabe für mich sein. Der Schellack ist jedenfalls schon ready :-)
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    Autor

    Matthias Winghardt, Jahrgang 1973, arbeitet als Lehrer in Rapperswil-Jona, CH.

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