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Eigentlich wollte ich die Gitarre erst morgen Vormittag zusammenbauen. Da aber das Wetter heute miserabel war, ging ich am heutigen Samstag in die Schulwerkstatt und legte los: Als erstes schraubte ich den Sattel, die Bridge und die Mechaniken an. Beim Vorbohren für die Mechaniken ist mir der 1mm-Bohrer bei der letzten Mechanik abgebrochen. Herausbohren hat nicht funktioniert, deswegen habe ich versucht die Schraube trotzdem reinzudrehen. Immer mal wieder hat man ein Knacken gehört. Wahrscheinlich hat es den Bohrer im Holz zu kleineren Bruchstücken zerlegt und die Schraube hat sich einen Weg ins Holz gesucht (Gott sei Dank). Danach habe ich die beiden äusseren Saiten aufgezogen um zu schauen ob die Saiten parallel zum Griffbrett verlaufen. Es sah sehr gut aus und deswegen lasse ich es jetzt so, obwohl der Sattel nun nicht ganz symmetrisch sitzt. Beim nächsten Saitenwechsel werde ich den Sattel nochmals abschrauben und auf der einen Seite etwas abschleifen. Danach habe ich das Griffbrett mit dünnflüssigem Paraffinöl geölt. Das Griffbrett ist jetzt praktisch schwarz :-) Nun ging es ans Verlöten der restlichen Lötstellen. Zuerst habe ich die beiden Drähte des Pickups an das Volume-Poti angelötet, und anschliessend habe ich die Steckerbuchse festgelötet und dann angeschraubt. Leider ist das Bakelit ein wenig weich, so dass es beim Elektrikfach in der Mitte nicht ganz plan aufliegt. Vielleicht mache ich die beiden Befestigungsplatten irgendwann einmal aus Aluminium, für den Moment lasse ich es so. Nun, da alles eingebaut war, ging es ans Testen. Ich habe meinen Verstärker geholt und die Gitarre eingesteckt. Alles hat soweit funktioniert: Lautstärke- und Tonpoti verrichten ihren Dienst wie erwartet: Also habe ich noch die restlichen 4 Saiten aufgezogen und dann war es schon wieder 20 Uhr und ich ging glücklich nach Hause.
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AutorMatthias Winghardt, Jahrgang 1973, arbeitet als Lehrer in Rapperswil-Jona, CH. Archiv
January 2023
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